Werbung:

Schluss mit der Beziehung, die zur Qual wurde -
endlich wieder leben

von Nicole Bergmann

Es mag erstaunlich sein, aber die Gefühle der Geliebten bzw. der betrogenen Frau sind gar nicht so unterschiedlich. Ihr Alltag besteht in der Regel aus Warten und der meist nagenden Eifersucht auf die andere Frau. Mit der Zeit wird ein derartiges Leben zur Qual.

Manche Frauen ertragen diesen Zustand über Jahre, stets getragen von der Illusion, er würde sich doch bald endgültig entscheiden. Viel zu oft hört man: „Die Hoffung stirbt zuletzt!“ Man möchte diesen Frauen einfach mehr Selbstliebe wünschen und ihnen zurufen „Hoffnung ist das Seil, an dem man sich irgendwann zu Tode hangelt.“

Entscheidend ist, dass man gemeinsam in eine Richtung geht. Ist das nicht (mehr) der Fall, sollte man genau hinsehen und sich nichts vormachen. Theoretisch einfach, in der Praxis scheitert man da leider sehr leicht. Aber irgendwann muss man sich eingestehen, dass die glücklichen Momente, nicht all die Traurigkeit aufwiegen können und dann schwindet die Hoffnung mit jedem Tag mehr, dass man irgendwann (wieder) die einzige Frau im Leben des geliebten Mannes sein wird.

Es ist an der Zeit sich aus der Beziehung zu lösen und sich auf die Suche nach dem Glück zu begeben. Der Weg dorthin ist natürlich nicht einfach, es gibt jedoch einige Tricks, um den Trennungsschmerz schneller zu überwinden.

"Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" hat man im Laufe der Zeit sicherlich von vielen Seiten zu hören bekommen. Meinst dauert es, bis man dieses alte Sprichwort für sich annehmen kann. Ist man dann soweit, hat man genug Entschlossenheit und Kraft, sich auf den Weg in ein neues Leben zu begeben.

Kaum ein anderes Sprichwort trifft so sehr auf das Ende einer Beziehung zu wie das obige. Bedeutet es doch schlicht und einfach, dass es besser ist, den Kontakt komplett abzubrechen, statt sich immer wieder aufs Neue zu quälen. So gilt es nicht nur jedes Treffen, jeden Anruf zu unterbinden, sondern auch Fotos und Erinnerungsstücke sollte man konsequent aussortieren und entfernen. Wer sie nicht wegwerfen möchte, kann sie ja zunächst auf dem Dachboden einlagern.
Dies ist natürlich nur möglich, wenn man nicht durch gemeinsame Kinder ein Leben lang verbunden bleibt. Aber auch hier sollte man klare Regeln festlegen, um sich erst einmal zu erholen und sein neues Leben in Ruhe einrichten zu können.

Stark sein und Abwechslung suchen, sollte jetzt an erster Stelle stehen. Familie, Freunde und Bekannte können in diesen ersten Wochen eine große Hilfe sein. Hobbys, für die man schon lange keine Zeit mehr hatte, kann man jetzt ebenfalls wiederbeleben oder zum ersten Mal ausprobieren.
Mehr und mehr beginnen die Wunden zu heilen und man wird auch wieder offen für einen Flirt oder eine neue Liebe.

Besonders einfach ist es mithilfe des Internets einen neuen Partner kennen zu lernen. Die Zahl der Single- und Partnerbörsen ist extrem hoch, aber es gibt online »Hilfen bei der Wahl der richtigen Plattform. Recht schnell knüpft man erste Bekanntschaften. Die Schmetterlinge im Bauch sind zurück, gleichzeitig die Angst nochmals auf einen Mann zu treffen, der einen wieder verletzten könnte.

Es gibt jedoch Warnsignale, auf die man achten sollte:

• Männer, die ehrlich suchen, beschreiben sich und ihr Umfeld.
• Sie zeigen aktuelle Fotos auf ihrem Profil.
• Das erste Treffen sollte man nicht zu lange hinauszögern. Erst jetzt entscheidet sich, ob aus den kleinen Schmetterlingen große werden, ob die Chemie stimmt und man sich näher kennen lernen möchte.
• Männer, die nur einen Seitensprung suchen, wünschen sich ein Treffen eher an einen ruhigen abgelegenen Ort, wo nicht die Gefahr besteht, auf Bekannte zu treffen. Jene, die es ehrlich meinen, haben nichts gegen ein Treffen im Museum oder einem Café in der Stadt.


Dem neuen Liebesglück steht nun nichts mehr im Weg.

 

Foto: Fotolia 

nach oben